Ode an die Gemeinschaft

I
Die einen suchen ständig
immer ’nen neuen Kick
andere schreiben Bücher,
manche werden dick
manche beten stundenlang
um ein Wunder, um ein Zeichen,
doch es wird nichts passier‘n,
von da oben kommt nichts zurück

RI
Schau nicht nach oben, da ist nur der Himmel,
die Sonne, der Mond – und niemand der dort wohnt.

II
Viele sind verzweifelt,
glauben nicht mehr an ihr Glück,
denn sie ham sich fast verloren,
finden nicht mehr zu sich selbst zurück
viele sind so rastlos, getrieben und gehetzt
fühlen sich von der ganzen Welt
genervt und tief verletzt

RII
Schau dich mal um, so geht es doch vielen
Gemeinsam geht’s leichter, wieder ganz zu fühlen

III
Ich will doch nichts Besonderes sein,
kein Guru und kein Held
ich will ein Stück vom Kuchen ha’m
wie jeder auf der Welt
ich steh auch gern im Schatten,
wenn die Sonne tierisch brennt
und ich fühl mich nicht alleine,

da ist immer jemand, der mich hält.

RIII
schau dich doch um, es ist nicht zu spät,
du findest sicher einen Freund, der mit dir geht

IV
Misstrau‘ den Idolen,
sie wollen dich verführ’n
du hast die Kraft zu widerstehen,
ich kann es deutlich spür’n
Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott und kein Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
müssen wir schon selber tun

RIV
schau dich doch um, es ist nicht zu spät,
zusammen kann’s gelingen was alleine nicht geht

Ein bisschen Lebenshilfe für die Bedrückten, Verzweifelten und Gebeutelten, auf einer Variation von Mighty Quinn im 7/4-Takt.

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