Ich bin der Flüchtling vor deiner Tür
Ich klopfe an – was sagst du mir?
„Sei mir willkommen, ich helfe dir“
oder „Geh weg, du kriegst nichts von mir“
(chorus)
Siehst du nicht, ich bin wie du
mach in der Nacht meine Augen zu
Träum von daheim, es ist so weit
es führt kein Weg in die Vergangenheit
Ich will doch nichts was dir gehört
oder dir den Tag beschwert
in Frieden leben ohne Sorgen,
am Abend schlafen ohne Angst vor morgen
(chorus)
Reich mir die Hand, wir sind doch alle
irgendwie verwandt in jedem Falle
Hab doch ein Herz aus Fleisch und Blut
und nicht aus Eis, das nicht schlagen tut
(chorus)
[coda (erweitert)]
Du bist der Flüchtling vor meiner Tür
komm doch herein, wir helfen dir
auch wir woll’n leben ohne Sorgen,
am Abend schlafen ohne Angst vor morgen
wir könn’ es seh’n, du bist wie wir
det bissken Deutsch, det lern’n wa dir
wir ham ein Herz aus Fleisch und Blut,
komm doch zu uns, fass wieder Mut!
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T&M: BG
Meine Ausrede heißt immer: „Ich wollte immer schon mal einen Schlager schreiben.“ Und das Thema Flüchtlinge brannte gerade hoch. Also: So doof wie möglich, so richtig wie nötig.
